Presse

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01. Juni 2011

Gemeindeversammlung

Jörg Fenchel (Kirchspielbrief Juni-August 2011)

Am 1. Mai fanden sich im Anschluss an den zentralen Gottesdienst in der Pauluskirche zahlreiche Gemeindeglieder im Gemeindesaal ein, um sich über Neuigkeiten aus dem Kirchspiel zu informieren.

Der geschäftsführende Pfarrer Michael Bartels gab zunächst einen Überblick über die Arbeit des Gemeindekirchenrates und neue Entwicklungen im Kirchspiel: Mit der Formulierung eines Leitbilds für das Kirchspiel West erfolgte eine Profilierung der Gemeinden, die sich auch im Charakter der Sommerfeste im jährlichen Wechsel in St. Laurentius, Matthäus und Paulus ausdrückt. Das Kirchspiel engagiert sich im Projekt „Gerechtigkeit in unserer Welt“. Die eigene Musikreihe wird fortgesetzt mit Konzerten an ausgewählten Sonntagen um 17 Uhr. Das Paulusgemeindehaus wurde 2010 saniert. In gutem Zustand befinden sich das Laurentius-Gemeindehaus, die Pauluskirche (innen), das Matthäus-Gemeindehaus, die Laurentiuskirche und die Orgeln. Die Entwicklung der Kirchenmitglieder im Kirchspiel West war im Fünfjahresrückblick positiv: 2010 hatte das Kirchspiel 3.724 (+168) Gemeindemitglieder, davon 726 in Laurentius, 803 in Matthäus und 2.195 in Paulus. Weiterhin bemüht sich das Kirchspiel um zeitnahe Besetzung der Gemeindepädagogenstelle mit Schwerpunkt Kinderund Jugendarbeit.

Mit Spannung erwartet wurde der Bericht zum geplanten Anbau an die Pauluskirche. Das Architekturbüro Dr. Ribbert Saalmann stellte seinen Entwurf vor: Ein neuer Eingangsbereich wird das Betreten der Pauluskirche freundlicher gestalten. Unter den Bäumen wird ein Anbau mit großen Glasflächen und Flachdach entstehen, ein neuer Hauptzugang zur Kirche mit Foyer. Der offene Eingangsbereich soll Schwellenängste überwinden helfen, zum Eintreten animieren. Auf knapp 100 qm können Kirchenbesucher nach dem Gottesdienst noch für ein Gespräch oder einen Kaffee verweilen. Vorgesehen sind eine Teeküche und zusätzliche Toiletten – der Anbau wird also auch die Besucher von Konzerten in der Pauluskirche erfreuen und die Attraktivität der Pauluskirche steigern. Der Denkmalschutz wurde frühzeitig in die Planungen eingebunden. Die Fassade der Kirche soll ebenfalls saniert werden.

Zahlreiche Fragen der Besucher der Gemeindeversammlung zeugten vom großen Interesse – Sorge vor Vandalismus, Fragen nach der Möglichkeit eines Gründaches, Graffittischutz für die Glasflächen, Heizkosten und sogar Zweifel, ob der Bau nicht doch hätte größer ausfallen sollen. Bis auf einen Baum werden auch alle Bäume erhalten bleiben. Alles in allem stieß das Vorhaben auf positive Resonanz. Nach Bestätigung durch die kirchlichen Gremien wird nun auf die Baugenehmigung für den Anbau gewartet, dessen Grundriss übrigens der Form eines Fisches ähnelt, dem Erkennungszeichen der Urchristen.

Den Schlusspunkt zur Gemeindeversammlung setzte dann die Information über die Veranstaltungen im Kirchspiel zur Nachhaltigkeitsinitiative der EKM (s. dazu den Beitrag auf Seite 5).

Mit Gesprächen beim gemeinsamen Eintopfessen klang die Veranstaltung aus.

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